Papierformat druckerunabhängig fixieren mit LL27 SP2

Hallo,

bei einem Kunden gibt es das Problem, dass ich beim Design Microsoft PDF als Drucker definiere und das Format A2 auswähle. Beim Kunden wird aber dann auf seinen lokalen Standard-Drucker zurückgestellt, der eben keine A2 kann.

Interessanterweise kann sein Microsoft PDF Drucker auch kein A2. Wenn es irgendwie geht möchte ich nicht in die Untiefen der Papierformate pro User eintauchen.

Die Frage ist, was muss ich einstellen, dass das von mir beim Design eingestellte Papierformat bei der Druckvorschau und beim PDF Export immer eingehalten wird?

Danke

Niko

In diesem Fall empfiehlt sich die Verwendung des neuen Printerless-Modus von LL27. Damit lässt sich unabhängig vom Drucker(treiber) exportieren. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im LL Dev Blog. Code-seitig können Sie die Modus wie folgt aktivieren:

        LL.Printerless = true;
        ...
        LL.Design();

Das war’s dann eigentlich auch schon und das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Ist es sinnvoll, LL.Printerless = true immer einzusetzen oder soll es sorgfältig überlegt werden? Gibt es Nebenwirkungen dieser Einstellung, die man im normalen Druckbetrieb nicht haben will?

Das kommt ganz auf den Anwendungsfall an. Im Printerless-Modus kann eben nicht gedruckt werden, es bleiben also “nur” Export und Vorschau.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu LL_OPTION_VIRTUALDEVICE_SCALINGOPTIONS in der Dokumentation bei LlSetOption. Die verwendete Auflösung ist eine andere und je nach Auflösung kann auch das Betriebssystem eine Rolle spielen. Das lässt sich über diese Option regeln.

Hallo,

ich muss noch einmal auf dieses Thema zurückkommen. Mit LL27 bekomme ich Rückmeldungen von Kunden, dass die Vorschau und auch der Ausdruck A3 nicht passen.

Auf meiner Entwicklungsmaschine habe ich keinen A3 (Hardware-) Drucker, kann aber trotzdem A3 auswählen.

Wenn ich aber dann nicht mit dem Designer sondern in der normalen Vorschau anzeige, wird irgendein Papierformat des Druckers verwendet.

grafik

Die zentrale Frage lautet: Was muss ich tun, damit das Papierformat in der Vorschau *** immer *** so ankommt, wie es im Designer entworfen wurde?

Selbst wenn der Standard-Drucker dieses Format nicht anbietet, muss es in der Vorschau berücksichtigt werden.

Danke

Nikolaus Kern

Hallo,
wenn das Papierformat im verwendeten Drucker nicht vorhanden ist, kann es von List & Label auch nicht für den Drucker gesetzt werden. Es wird dann versucht ein passendes Format auszuwählen. Die Alternative wäre hier wie schon beschrieben, der Printerless-Modus.

Hallo,

ich ersuche Sie, die Pentranz auf meiner Seite zu entschuldigen - ich bin sehr sicher, dass dieses Verhalten bei LL26 anders war. Die korrekte Vorschau im Papierformat, das zum Designzeitpunkt festgelegt wurde, hat vorher funktioniert.

Wenn ich einen Bericht im Format A0 erstelle und der Anwender hat keinen A0 Drucker/Plotter, dann soll die Vorschau weiterhin im Format A0 erfolgen. Im Regelfall geht es um A3.

Der Printless-Modus ist eine interessante Funktion, geht aber im konkreten Fall am Anwender-Bedarf vorbei: Der Anwender will ja A3 drucken und sei es in den MS PDF Drucker.

Nikolaus Kern

Hallo Herr Kern,

das Verhalten kann eigentlich nicht anders in der Version 26 gewesen sein, da haben wir nichts geändert. Und aus der Vorschau heraus können Sie dann ja wieder drucken, wenn Sie möchten, das geht ja auch im Printerless-Modus.

Hallo,

danke für die Rückmeldung.

Was mir nicht eingeht, ist der Unterschied zwischen diesser Lösung (siehe Link) und dem aktuellen Verhalten.

Mit dem printerlosen Ausdruck erhalten ich jedoch das gleiche Ergebnis: die horizontale Ausdehnung bleibt bei ca. 50% stehen und verwendet nicht den verfügbaren Raum.

Nachdem ich mit diesem Thema bei LL26 eine Menge Zeit verbraucht habe, muss ich feststellen, dass das Verhalten jetzt schlicht anders ist.

Das Ziel ist, dass bei Gantt Diagrammen die horizontale Ausdehnung des Reporting Containers komplett genützt wird. Egal, welches Papierformat der aktuelle Drucker wirklich gerade hat. Das ist derzeit nicht der Fall.

Beispiel: Siehe Anhang.

Bitte um Info, wie ich den horizontalen Raum eines Containers bei Gantt Diagrammen zu 100% nutzen kann.

Danke

MfG

Nikolaus Kern

Nachtrag: Wenn ich versuche, die Spaltenbreite zu berechnen, kommt mitunter so etwas heraus:

Die Formel sieht so: ((LL.Device.Page.Size.cx-20-80)/Wochenanzahl)*0,85
a) 20 ist der Seitenrand des Containers links und rechts
b) 80 ist die Breite der ersten Spalte mit dem Namen
c) 0,85 ist ein Näherungswert, um die Linien zwischen den Wochen zu berücksichtigen

Es ist der Printerless Mode aktiviert.

MfG

Nikolaus Kern

Hallo Herr Kern,
ich habe Ihnen einen Report für die LL Beispielanwendung angehängt (wählen Sie hier Design > Berichte). Für die Position des Berichtscontainer wurde folgende Einstellungen verwendet:

image

Für die Mindestbreite der Zelle folgendes:

Damit wird das Gantt-Diagramm z.B.: bei Papiergröße A2, A3 und A4 auf die Breite des Breichtscontainers skaliert. Wenn die Papiergröße (in diesem Fall) kleiner als A4 (z.B.: A5) ist, kann aber die Breite des Zelle größer als die Mindestbreite sein, um den Inhalt darstellen zu können. Hier müssten Sie dann noch die Schriftgröße der Titelzeile verkleinern:
image
Gantt-Diagramm_s.lsr (138.8 KB)

Sg. Herr Metternich,

die von Ihnen mitgeteilten Einstellungen entsprechen 1:1 den bei mir vorhandenen. Bei der einzigen angezeigten Spalte habe ich eine Min/Max Breite definiert. Selbst wenn ich diese durch 0 ersetze bleibt das Verhalten gleich: Die berechnete Spaltenbreite wird auf der ersten Seite eingehalten, aber der Container füllt nicht den horizontalen Platz aus, auf der folgenden (Schatten)-Seite wird die Textspalte unklarerweise horizontal gestretcht und schaut komisch aus.

Ein möglicher Unterschied ist die Tatsache, dass ich beim Layout drei unterschiedliche Bereiche habe: A3, A1 und A0,

Unabhängig von diesem Thema hat Windows Probleme damit, Papierformate wie A1, A0 anzubieten. Mir ist bewusst, dass das ein Windows Thema ist.

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, diesen Bericht als Excel Export zu bauen, dann kann der Anwender das auf A3, A0 etc. ausgeben, wie immer er will. Seitenumbrüche und Schattenseiten sind dann auch keine Thema.

MfG

Nikolaus Kern

Hello Herr Kern,
so ganz erklären können wir uns das von Ihnen beschriebene Verhalten nicht. Um das gänzlich zu klären, können Sie sich auch gerne direkt beim Support melden. Ansonsten hoffen wir, dass Sie hier mit Excel Ihr Ziel erreichen.

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