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Hinweise zur Verwendung von PDF-Dokumenten als PDF-Objekt in Berichten

Einleitung

List & Label bietet die Möglichkeit ganze PDF-Dokumente innerhalb eines Berichts zu verwenden. Meist liegt bereits ein Briefpapier oder die AGBs als PDF-Dokument vor und kann so einfach in einen Bericht hinzugefügt werden.

Mögliche Probleme

Aber es kommt auch vor, dass sogenannte Scans - also über einen Scanner eingescannte Dokumente - als PDF-Dokument vorliegen und verwendet werden sollen. Doch hierbei ist immer ein wenig Vorsicht geboten. Auch wenn das PDF-Dokument dabei nur wenige 100 KB groß ist (Grafiken sind je nach Auflösung stark komprimiert im PDF eingebettet) und vielleicht auch nur aus einer einzigen Seite besteht, kann es vorkommen, dass die Darstellung im List & Label Bericht nicht gewährleistet werden kann, was einen technischen Hintergrund hat.

Hintergrund

Das PDF-Dokument wird von List & Label zunächst in das Enhanced Metafile Format (kurz: EMF) konvertiert. Dabei werden Grafiken in ein Bitmap umgewandelt, was je nach komprimierter Grafik innerhalb des PDF-Dokumentes sehr rechen- und speicherintensiv sein kann. So kann dann das erstellte EMF, wovon der Anwender natürlich nichts mitbekommt, schnell mehrere 100 MB groß werden und temporär im Arbeitsspeicher ebenso mehrere 100 MB reservieren. Dieser Vorgang kann entsprechend die Darstellung und Verwendung des PDF-Objektes im Bericht beeinflussen. Insbesondere 32-Bit Anwendungen sind hiervon dann schnell betroffen, da einem solchen Prozess nur ca. 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Und eine Anwendung besteht in der Regel aus mehr als nur dem Reporting-Teil mit List & Label, sodass hier auch immer die eigene Anwendung in den Speicherverbrauch mit eingerechnet werden muss.

Maßnahmen

Welche Maßnahmen können nun getroffen werden, um dennoch das gewünschte Element in einem List & Label Bericht verwenden zu können? Dazu gibt es die folgenden drei Möglichkeiten:

  • Bei der Erstellung der PDF-Dokumente von Scannern kann oft schon im Vorfeld eine Komprimierung angegeben werden. Oft ist diese auch gesondert für Grafiken definierbar.

  • Aufgrund der Umwandlung eines PDF-Dokumentes in das EMF-Format bei Verwendung von hochaufgelösten Grafiken kann es erforderlich sein, anstelle des PDF-Dokuments besser eine Grafik in Form eines Bild-Objektes zu verwenden. Hierbei stehen zahlreiche Formate wie PNG, JPEG u.a. zur Verfügung, die oft auch von Scanner-Anwendungen erstellt werden können.

  • Die Anwendung wird von 32-Bit auf 64-Bit umgestellt. Das löst die Problematik nicht direkt - verlagert sie aber deutlich weiter in die Zukunft, da in 64-Bit Anwendungen deutlich mehr Speicher adressiert werden kann als in 32-Bit Anwendungen und somit die Umwandlung zuverlässiger ermöglicht wird.

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